Fragen

Sie haben eine Frage? Hier finden Sie Antworten.

Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Informationen rund um unsere Kindertagesstätten. Dieser Bereich wird regelmäßig aktualisiert und um neue Antworten erweitert. Bitte schauen Sie zuerst hier nach Antworten auf Ihre Fragen. Außerdem finden Sie auf unserer Download-Seite die Konzeptionen der Kindertagesstätten, sowie interessante PDF's zu verschiedenen Themen.    

Für Ihre individuellen Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Kita Ihrer Wahl (Kontaktdaten aller KinderArt Kitas finden Sie auf der Startseite unter "Kontakt"), unsere Leitungen informieren Sie gerne.    

1.  Familien-Wegweiser

2.  Nehmen Sie auch Kinder mit besonderem Integrationsbedarf auf?

3.  Ab welchem Alter nehmen Sie Krippenkinder auf?

4.  Muss mein Kind "trocken" sein?

5.  Mein Kind wird vielleicht Probleme bei der Eingewöhnung haben. Wie organisieren Sie die Eingewöhnungsphase?

6.  Bis zu welchem Alter können Schulkinder im Hort bzw. in der Kita bleiben?

7.  Wie viele Plätze bieten Ihre Tagesstätten?

8.  Ich kann die Kosten nicht aufbringen. Gibt es Zuschüsse für die Betreuung im Kindergarten?

9.  Welche Unterlagen brauche ich für die Anmeldung?

10. Ich wohne nicht im Gemeindegebiet, kann mein Kind trotzdem Ihre dortige Tagesstätten besuchen?

11. Welche Bekleidung/Ausrüstung benötige ich für mein Kind, wenn es in Krippe, Kindergarten oder Hort geht?

12. Ich muss kurzfristig umziehen. Kann ich den Vertrag vorzeitig kündigen?

13. Unser Kind ist für längere Zeit schwer erkrankt. Verlieren wir den Kitaplatz? Welche Kosten kommen auf uns zu?

14. Welcher Versicherungsschutz gilt für meine(e) Kind(er)? 

15. Haftpflicht

16. Von wann bis wann haben Ihre Tagesstätten geöffnet?

17. Hat die Tagesstätte auch während der Ferien geöffnet?

18. Gibt es Mittagessen bei Ihnen?

19. Wie gehen Sie mit dem Thema Religion um?

20. Wie wichtig ist es für Sie, dass Kinder tagsüber an der frischen Luft sind?

21. Welche Sport- und Bewegunsmöglichkeiten bieten Sie?

22. Unterstützen Sie die Schulkinder bei den Hausaufgaben?

23. Wie stellen Sie sicher, dass meinem Kind genügend Aufmerksamkeit entgegengebracht wird?

24. Haben unsere Kinder ebenfalls Mitwirkungs- und Beschwerderechte?

25. Ich möchte aktiv in der Kindertagesstätte mitwirken - aber wie?   

26. Wir sind unzufrieden und möchten uns beschweren. Wer kümmert sich darum?

1. Familien-Wegweiser

Dieses Portal informiert über Leistungen für Familien und die dafür zuständigen Behörden. Darüber hinaus bietet es Wissenswertes zu Elternschaft, Kinderbetreuung und weiteren familienrelevanten Themen.

Ich möchte mein Kind in einem Kindergarten/-krippe/-hort anmelden, weiß aber nicht, in welchem. Warum sollte ich mich für KinderArt-Kitas entscheiden? Worauf sollte ich bei der Auswahl achten?

Wir zitieren hier Dr. M. Textor vom Staatsinstitut für Frühpädagogik (München):  

Eltern können Kindertagesstätten im Gegensatz zu Grundschulen frei wählen. So können sie diejenige Einrichtung für ihr Kind auswählen, die am meisten ihren Erwartungen und Bildungsansprüchen entspricht - sofern es dort freie Plätze gibt. Ein guter Kindergarten, in dem neben Betreuung und Erziehung auch Bildung realisiert wird, zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass  

  • 1. eine Konzeption vorliegt, in der die Ziele und Methoden der pädagogischen Arbeit beschrieben werden und die die Eltern schon vor Anmeldung ihres Kindes erhalten,   
  • 2. ein etablierter frühpädagogischer Ansatz (insbesondere Situationsansatz, Reggio-Pädagogik, Montessori-Pädagogik, Waldorfpädagogik) umgesetzt wird,   
  • 3. Eltern die Möglichkeit haben, den Kindergartenalltag live zu erleben - z.B. vor Aufnahme des Kindes in die Gruppe durch Schnuppertage oder Vorbesuche und nach der Aufnahme durch Hospitationen, Videoaufnahmen usw.,   
  • 4. sich die Kinder wohl fühlen und engagiert beschäftigt sind - also sich nicht langweilen und selbst überlassen sind,   
  • 5. die Kinder allseitig und ganzheitlich gefördert werden, also z.B. auch durch mathematische, naturwissenschaftliche und musische Bildungsangebote,   
  • 6. großer Wert auf die Sprachförderung gelegt wird, beispielsweise durch Morgenkreise, Kinderkonferenzen, Lese- und Erzählstunden, Bilderbuchbetrachtungen,   
  • 7. die Kinder und ihre Kreativität ernst genommen werden, also z.B. die Räume und Fenster nicht mit Erzieherinnenprodukten oder schablonenartigen Kinderprodukten dekoriert sind, sondern mit echten Kunstwerken der Kinder, 
  • 8. die Kinder in Alltagsaktivitäten wie Tischdecken, Blumengießen, die Anwesenheit Feststellen, Aufräumen usw. einbezogen werden,   
  • 9. die Erzieher/innen mit dem Kindern liebevoll umgehen, sie ermutigen und unterstützen, Mädchen und Jungen gleichermaßen fördern, behinderte oder verhaltensauffällige Kinder integrieren,   
  • 10. die Fachkräfte sowohl mit der ganzen Gruppe als auch mit Kleingruppen und einzelnen Kindern arbeiten sowie auch längerfristige Projekte durchgeführt werden,   
  • 11. die Räume so ausgestattet sind, dass Kinder in verschiedenen Ecken ganz unterschiedlichen Betätigungen nachgehen können (z.B. Rollenspielbereich, Computer-Arbeitsplatz, Bastelecke/ Maltisch, Bewegungsbaustelle, Bilderbuch-/ Kuschelecke),   
  • 12. das Außengelände so gestaltet ist, dass Kinder möglichst viel Bewegung haben und ganz unterschiedliche Muskelgruppen beansprucht werden (z.B. Möglichkeiten zum Rennen, Klettern, Kriechen, für Sand- und Wasserspiele, für Gartenarbeit); sie sollten möglichst jeden Tag längere Zeit draußen sein,   
  • 13. möglichst oft die Umgebung des Kindergartens erkundet wird - also Wälder, Wiesen und Felder, landwirtschaftliche und handwerkliche Betriebe, Häuser und Gärten, Geschäfte und Märkte, Kirchen und Museen.   
  • 14. die Erzieherinnen eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern anstreben, indem sie z.B. unregelmäßig mit ihnen über ihr Kind, dessen Entwicklung und Erziehung sprechen,   
  • 15. der Kindergarten in das Gemeinwesen eingebettet ist und mit Institutionen wie Grundschule, Erziehungsberatung, Jugendamt, Frühförderstelle usw. kooperiert.   


Bei derzeit besonders aktuellen Forderungen - z.B. Fremdsprachenlernen oder Computernutzung im Kindergarten - sollte sichergestellt sein, dass diese Angebote nicht übertrieben werden und kindgerecht von kompetenten Personen durchgeführt werden (die z.B. die Fremdsprache wirklich beherrschen). Schulisches Lernen, Arbeitsblätter u.ä. haben im Kindergarten nichts zu suchen; das spielerische, selbsttätige, lebensnahe, entdeckende, exemplarische Erfahrungslernen sollte im Vordergrund stehen.

Autor Dr. Martin R. Textor ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Staatsinstitut für Frühpädagogik. Er ist (Mit-)Herausgeber der Online-Handbücher
http://www.kindergartenpaedagogik.de und
http://www.SGBVIII.de sowie des Portals
http://www.kindertagesbetreuung.de.

2. Nehmen Sie auch Kinder mit besonderem Integrationsbedarf auf?

Kinder mit besonderen Bedürfnissen sind in unseren Tagesstätten willkommen! Sie als Eltern werden zur Aufnahme in der Tagesstätte sehr eingehend beraten und gemeinsam werden die Erwartungen und notwendigen individuellen Unterstützungsmöglichkeiten besprochen. Wir arbeiten u.a.  mit der "Lebenshilfe" in Starnberg zusammen, deren TherapeutInnen zu den Kindern in unsere Tagesstätten kommen.

3. Ab welchem Alter nehmen Sie Krippenkinder auf?

Wir nehmen Kinder ab ca. einem Jahr auf, im "Abenteuerhaus Berg" ab 2 Jahren.

4. Muss mein Kind "trocken" sein?

Natürlich muss Ihr Kind nicht trocken sein. Die kleinen Kinder werden regelmäßig gewickelt. Die Größeren führen wir Schritt-für-Schritt an das "Trocken werden" heran.

5. Mein Kind wird vielleicht Probleme bei der Eingewöhnung haben. Wie organisieren Sie die Eingewöhnungsphase?

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Tagesstätte bedeutet für jedes Kind eine Herausforderung für seine Fähigkeit, sich an eine neue Umgebung anzupassen und Beziehungen zu fremden Personen aufzubauen. Dies gilt in besonderem Maße für Krippenkinder. Um die Trennungssituation von der Familie gut zu gestalten, geben wir dem Kind die Möglichkeit, behutsam und allmählich in die neue Situation hineinzuwachsen.  

Für diesen Lernprozess brauchen die Kinder unbedingt die Unterstützung ihrer Eltern oder der Person, die sie in den Wochen und Monaten vor dem Eintritt in die Tagesstätte primär betreut hat. Die Eingewöhnung fällt umso leichter, wenn schon vorab im Anmeldegespräch die Familiensituation, Vorlieben und Abneigungen des Kindes besprochen werden und die pädagogischen Arbeitsweisen und Abläufe der Tagesstätte eingehend dargestellt werden.  

Aufgrund der Individualität jedes Kindes und unterschiedlicher Rahmenbedingungen, gibt es für die Eingewöhnung keinen exakten Zeitrahmen. Unser Eingewöhnungskonzept wird auf die Bedürfnisse des Kindes und seiner Eltern abgestimmt. Eine Eingewöhnungszeit von etwa zwei bis vier Wochen hat sich bewährt. Hierzu gehört auch, dass ein Elternteil zumindest in den ersten vier Wochen jederzeit tagsüber erreichbar ist.  

Durch die sich schrittweise steigernde Anwesenheitsdauer (am Anfang ein bis zwei Stunden) lernt das Kind nach und nach die Betreuerinnen, die Kinder, die Spielräume, das vorhandene Spielmaterial und den Tagesablauf kennen. Allmählich wird es den Kontakt und eine Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften aufbauen, so dass eine schrittweise Trennung von dem Elternteil möglich wird.  

Es erleichtert die Eingewöhnung, wenn das Kind vor dem Krippenbesuch Erfahrungen mit anderen Kindern (z.B. Spielgruppe) und mit der Trennung von den Eltern macht. Hierzu gehört auch, dass ein Elternteil zumindest in den ersten vier Wochen jederzeit tagsüber erreichbar ist und das Kind abholen kann, wenn es nötig ist.

Wenn Sie sich und Ihr Kind auf die Kindertagesstätte vorbereiten möchten, sollten Sie auch die folgenden Ideen in Betracht ziehen:

  • soziales Umfeld des Kindes erweitern 
  • Spielgruppen besuchen 
  • Eltern-Kind-Gruppen 
  • Eltern-Kind-Turnen 
  • Kleinkind-Schwimmen 
  • Besuche auf dem Spielplatz 
  • Schnuppertage in der Tagesstätte absprechen 


Nachfolgend finden Sie einige Infos zum Herunterladen.  

Download Eingewöhnung
ElternInfo Eingewöhnung KinderArt
Konzept zur Eingewöhnung U3 bei KinderArt

6. Bis zu welchem Alter können Schulkinder im Hort bzw. in der Kita bleiben?

In den Horten unserer Schülertagesstätte Aufkirchen nehmen wir Kinder ab der ersten Grundschulklasse bis zum Ende der 4. Klasse auf. Im Kinderhaus "Abenteuerhaus Berg"  werden Schulkinder der ersten beiden Klassen betreut - in der Regel Kinder, die bereits schon vorher das Kinderhaus besucht haben.  Das Kinderhaus KLEX in Gilching nimmt  Schulkinder bis zur 4. Klasse auf. Näheres erfahren Sie bei den Leitungen der Tagesstätten.

7. Wie viele Plätze bieten Ihre Tagesstätten?

  • Das Abenteuerhaus  in Berg bietet Platz für 65 Kinder im Alter von zweieinhalb bis acht Jahren. 
  • In der Schülertagesstätte Aufkirchen können 80 Schulkinder im Alter von sechs bis zehn Jahren in drei eigenständigen Horten betreut werden. 
  • Im Kinderhaus Höhenrainer Füchse gibt es 12 Plätze für Krippenkinder im Alter von ca. 1 Jahr bis drei Jahren und 51 Plätze für Kinder von zweieinhalb Jahren bis zur Einschulung. 
  • Das integrative Kinderhaus KLEX in Gilching hat  94 Plätze für Kinder der Altersgruppen 1 - 10 Jahre.  
  • Die Kinderkrippe "Pusteblume" in  Andechs/Machtlfing bietet Platz für 12 Kinder.

8. Ich kann die Kosten nicht aufbringen. Gibt es Zuschüsse für die Betreuung im Kindergarten?

Wenn Ihre finanziellen Möglichkeiten es nicht oder nur teilweise zulassen, den Elternbeitrag aufzubringen, so können Sie beim Landratsamt (Jugendamt) einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Leitung gibt Ihnen hierzu gerne weitere Informationen - ebenfalls über die erheblichen Beitragsnachlässe für Kinder im Jahr vor der Einschulung.  

Die Wohnsitzgemeinden haben ebenfalls in unterschiedlicher Weise Möglichkeiten, im Einzelfall einen Zuschuss zu gewähren. Einzelheiten hierzu gibt Ihnen die Tagesstättenleitung und auch Ihre jeweilige Gemeindeverwaltung gerne bekannt.  

9. Welche Unterlagen brauche ich für die Anmeldung?

Bitte informieren Sie sich unter  FREIE PLÄTZE  hier finden Sie die aktuellen Daten und Formulare zu den Aufnahmeverfahren der Gemeinden.

10. Ich wohne nicht im Gemeindegebiet, kann mein Kind trotzdem Ihre dortige Tagesstätten besuchen?

Das ist grundsätzlich möglich. Allerdings haben die Kinder, die im Gemeindegebiet wohnen, Vorrang. Wenn Sie einen Platz für Ihr Kind in einer KinderArt-Tagesstätte suchen, aber nicht oder noch nicht in der betreffenden Gemeinde wohnen, so informieren Sie sich bitte bei der Leitung vor Ort, ob noch Plätze zur Verfügung stehen.

11. Welche Bekleidung/Ausrüstung benötige ich für mein Kind, wenn es in Krippe, Kindergarten oder Hort geht?

  • geschlossene, feste Hausschuhe mit Namen
  • bequeme, praktische Kleidung Gummistiefel, Matschhose, Regenjacke (m. Namen, im Kiga verbleibend)
  • wettertaugliche Kleidung
  • Ersatzwäsche bei jüngeren Kindern
  • Turnbeutel mit Name, Shirt, Jogginghose bzw. kurze Hose, Gymnastikschuhe
  • Brotzeittasche mit Brotzeitdose
  • Sommer: Sonnenhut, Sonnenmilch,
  • Trinkflasche, wenn das Kind nicht aus der Tasse trinkt
  • nach Bedarf: Schnuller, Kuscheltier zum Schlafen  

12. Ich muss kurzfristig umziehen. Kann ich den Vertrag vorzeitig kündigen?

Das ist in einem solchen Fall selbstverständlich möglich. In diesem Fall wird die Kündigung erst dann wirksam, wenn eine Bescheinigung der Meldebehörde über die Veränderung des Hauptwohnsitzes des Kindes in der Tagesstätte vorliegt. Die Kündigung soll schriftlich gegenüber der Leitung der Tagesstätte ausgesprochen werden.  

13. Unser Kind ist für längere Zeit schwer erkrankt.

Verlieren wir den Kitaplatz? Welche Kosten kommen auf uns zu?

Die längere oder auch schwere Erkrankung eines Kindes ist immer ein schwerer Einschnitt im Leben einer Familie. Neben vielen Sorgen und den Fragen zur Genesung beschäftigt die Eltern auch die Frage, was aus dem Kitaplatz wird, wenn das Kind krankheitsbedingt länger nicht kommen kann, die Eltern den Platz jedoch für das Kind erhalten möchten.

Bei KinderArt gilt:

Wenn Eltern die Freihaltung des Kitaplatzes bis zur Gesundung sichern möchten, so wird dieser auch frei gehalten. Für die Zeit der Erkrankung sind die Eltern von der Zahlung des Elternbeitrages freigestellt. Näheres erfahren Sie gerne von der Kitaleitung

14. Welcher Versicherungsschutz gilt für meine(e) Kind(er)?

Versicherung
Die Kinder sind nach § 2 Abs. 1 Nr. 8a bis c SGB VII, bei Unfall versichert. Der Versicherungsschutz besteht:

  • Auf direktem Weg zur Tagesstätte und von dort nach Hause.
  • Während des Aufenthaltes in der Tagesstätte.
  • Bei allen Veranstaltungen und Unternehmungen der Tagesstätte  

15. Haftpflicht

Für den Verlust, die Verwechslung oder Beschädigung der Garderobe und der Ausstattung der Kinder übernehmen wir keine Haftung. Dies gilt auch für mitgebrachtes Spielzeug, Fahrräder usw. Für durch Kinder verursachte Sach- und Personenschäden in und an der Tagesstätte sowie zum Nachteil Dritter außerhalb der Tagesstätte gilt: Der Träger haftet nur, wenn eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufsichtspflicht durch das Personal nachgewiesen, d.h. durch Gerichtsentscheid festgestellt wurde. Wir empfehlen Ihnen daher dringend den Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung, die unabhängig vom Alter des Kindes eintritt.  

16. Von wann bis wann haben Ihre Tagesstätten geöffnet?

Öffnungszeiten...  

Abenteuerhaus Berg:
Mo - Do: 7.30 Uhr - 17.00 Uhr
Fr: 7.30 Uhr - 16.00 Uhr  

Schülertagesstätte Aufkirchen:
Mo - Do: 11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Fr: 11.00 Uhr - 16.00 Uhr  

Kinderhaus Höhenrainer Füchse:
Kinder unter drei Jahren: Mo- Do: 7:00 Uhr - 15:30 Uhr
Fr: 7:00 Uhr - 14.30 Uhr  

Kinder über drei Jahre:
Mo - Fr: 7.30 Uhr - 16.00Uhr  

Kinderhaus KLEX:
Mo - Fr:  7.00 Uhr  -  17.00 Uhr  

Kinderkrippe Machtlfing/Andechs  
Montag - Donnerstag von 7.30 h - 16.00h 
Freitag von 7.30 h - 15.00 h

17. Hat die Tagesstätte auch während der Ferien geöffnet?

Die aktuellen Schließzeiten finden Sie bei den Infos zu unseren Tagesstätten auf dieser Website.

18. Gibt es Mittagessen bei Ihnen?

Ja, in allen unseren Tagesstätten werden die Kinder mit warmem Mittagessen versorgt. Im Kinderhaus Höhenrainer Füchse, im  Abenteuerhaus in Berg und im Kinderhaus KLEX in Gilching bereiten unsere Köchinnen die Speisen täglich frisch für die Kinder zu. In den Horten der  Schülertagesstätte Aufkirchen wird das Mittagessen (frisch zubereitet, keine Tiefkühlkost) angeliefert. Zudem gibt es Frühstückszeiten, in denen die Kinder ihre (mitgebrachte) Brotzeiten verzehren können. In allen Kitas von KinderArt nehmen die Kinder verbindlich am Mittagessen teil, sodass keine Mittagsbrotzeit von zuhause aus mitgegeben wird. Im Kinderhaus KLEX gibt es eine Tages-Vollverpflegung (Brotzeit, Mittagessen und Nachmittags-Snack). Näheres hierzu erfahren Sie von der Leitung. Die Kinder können täglich bis zu einer bestimmten Uhrzeit vom Essen abgemeldet werden, wenn das Kind z.B. wegen Krankheit die Tagesstätte nicht besuchen kann. Die aktuellen Preise erfahren Sie in der Tagesstätte.  

19. Wie gehen Sie mit dem Thema Religion um?

Wir geben  keiner religiösen Gemeinschaft oder Gruppierung Vorrang. Religiöse Bildung und Erziehung ist  nicht vom übrigen pädagogischen Geschehen abzugrenzen, denn Religion beinhaltet auch Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Überzeugungen und Meinungen.  

Religion heißt, in der Tagesstätte den eigenen Glauben leben zu können, Rücksicht auf die Besonderheiten anderer Religionen, zum Beispiel das Fasten oder andere Feiertage zu nehmen. Uns ist es wichtig zu vermitteln, dass die eigene Religionszugehörigkeit wichtig ist, dass darüber aber der Blick, das Verständnis und die Toleranz gegenüber Andersgläubigen nicht eingeengt und verstellt werden darf.  

20. Wie wichtig ist es für Sie, dass Kinder tagsüber an der frischen Luft sind?

Sehr wichtig. Wenn es das Wetter erlaubt, sind wir mit unseren Kindern jeden Tag an der frischen Luft. Dafür stehen uns eigene Gärten zur Verfügung, wir bewegen uns aber auch gerne in den Gemeinden, in denen sich unsere Tagesstätten befinden.

21. Welche Sport- und Bewegunsmöglichkeiten bieten Sie?

Sport- und Bewegungsmöglichkeiten gehören zum festen Tagesablauf in unseren Tagesstätten. Wir legen viel Wert darauf, dass sich die Kinder sportlich betätigen und bewegen. In allen Tagesstätten haben wir Bewegungsräume, in denen die Kinder frei toben und sporteln können. 

22. Unterstützen Sie die Schulkinder bei den Hausaufgaben?

Zur Begleitung der Gesamtentwicklung gehört auch der schulische Leistungsbereich. In der Hausaufgabenbegleitung eignen sich Kinder mit Unterstützung der PädagogInnen Lerntechniken an, lernen wie man Aufgabenzeit und Freizeit einteilt und welche Hilfsmittel man einsetzen kann. Sie lernen Fragen zu stellen und Lösungswege zu erarbeiten. Hierzu gehört auch Projektarbeit als Methode, eigenverantwortliches und selbstgesteuertes Lernen zu entwickeln sowie die Bereitstellung von ruhigen und geordneten Arbeitsplätzen mit kindgerechtem Mobiliar sowie ein entsprechendes Angebot an Lernspielen und Medien. Die weitgehende Erledigung der Hausaufgaben ist Bestandteil der Arbeit in der Schulkindbetreuung Die Kontrolle der Hausaufgaben auf Richtigkeit obliegt aber den Eltern. Das Üben von Proben, Nachschriften und Leseaufgaben gehört nicht zu den Aufgaben der Schulkindbetreuung in Kindertagesstätten und kann nur situationsbedingt erfolgen. Beachten Sie bitte, dass die Hortbetreuung nicht mit der Mittagsbetreuung zu verwechseln ist, sondern ein eigenständiges pädagogisches Profil hat. Ebenso ist die Hausaufgabenbetreuung in der Schulkindbetreuung keine Nachhilfe und kein "Paukstudio". Die verbindlichen STANDARDS zur Hausaufgabenbetreuung und die Leitlinien zur Bildung und Erziehung in bayerischen Horten finden Sie hier.  

Hausaufgaben in der KinderArt 
Leitlinien SozialministeriumHorte

23. Wie stellen Sie sicher, dass meinem Kind genügend Aufmerksamkeit entgegengebracht wird?

Jedes Kind ist im Mittelpunkt. Genügend Aufmerksamkeit für jedes Kind wird zunächst durch einen guten Personalschlüssel und die Sensibilisierung unserer PädagogInnen für die Wahrnehmung der Kinder im Alltag erreicht.

Weiterhin ist die Beobachtung jedes Kindes die Grundlage für die individuelle Begleitung und Achtsamkeit, die pädagogische Aktivität, die Arbeit in der gesamten Gruppe, für die Beurteilung von Verhaltensweisen, für die Vorbereitung von Elterngesprächen und für jegliche Planung und Reflexion professioneller pädagogischer Arbeit. Die Schwierigkeit liegt darin, wie für jedes einzelne Kind diese Anforderung erfüllt werden kann, und so bedarf es eines Beobachtungskonzepts, das allen Kindern in ihrer Individualität gerecht wird und empirisch abgesichert Daten liefert, die für die pädagogische Praxis relevant, hilfreich und nachvollziehbar sind. 

Ziel der systematischen Beobachtung ist es, die individuelle Entwicklung in (unterschiedlichsten) relevanten Bereichen dem Kind selber, seinen Eltern, dem Träger und nicht zuletzt den Mitarbeiterinnen selbst gegenüber transparent und bewusst zu machen. Die Entwicklungsdynamik des einzelnen Kindes steht im Zentrum unserer Beobachtung. 

24. Haben unsere Kinder ebenfalls Mitwirkungs- und Beschwerderechte?

Selbstverständlich! Dies hat sogar der Gesetzgeber im Bundeskinderschutzgesetz ausdrücklich geregelt. Kinder aller Altersgruppen haben das Recht, sich zu beschweren, wenn sie sich z. B. ungerecht behandelt fühlen. Alle Kitas sind verpflichtet, mit den Kindern altersgemäße Formen der Beteiligung und Beschwerde zu entwickeln und im Alltag der Kita zu praktizieren.

KinderArt hat hierzu Anregungen und verbindliche Vorgaben für unsere Tagesstätten erarbeitet, diese werden vor Ort umgesetzt. In jeder Hauskonzeption (die auf dieser Website zur Ansicht und zum Download bereitstehen) finden Sie ausführliche Details.

25. Ich möchte aktiv in der Kindertagesstätte mitwirken - aber wie?

Die Zusammenarbeit von Eltern und Kindertagesstätte ist uns ein großes Anliegen und ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Die Kinder brauchen die aktive Anteilnahme der Erwachsenen an ihrer Entwicklung und an ihrem Tagesverlauf. Unser pädagogische Personal wünscht daher einen regelmäßigen Austausch und vereinbart gerne jederzeit einen entsprechenden Gesprächstermin, mindestens jedoch zweimal im Jahr. Wir sehen alle Eltern - nicht zuletzt diejenigen mit besonderen Fähigkeiten (handwerklich, technisch, fremdsprachlich, musikalisch, künstlerisch etc.) - als Bereicherung und laden sie bei entsprechender Thematisierung (Projektarbeit) gerne zur Mitarbeit ein. Wenn Sie Interesse haben, so nehmen Sie mit dem Team vor Ort Kontakt auf. Die Elternbeiräte freuen sich ebenfalls über engagierte Eltern, die mit Tatkraft und spannenden Ideen mitmachen möchten! Eine Broschüre des Bayerischen Sozialministeriums zu den Mitwirkungsmöglichkeiten im Elternbeirat finden Sie hier:

Elternbeirat

26. Wir sind unzufrieden und möchten uns beschweren. Wer kümmert sich darum?

Im pädagogischen Alltag der Kita oder auch im Kontakt zwischen Eltern und unseren PädagogInnen gibt es Situationen, die verärgern und/oder Unzufriedenheiten, vielleicht sogar Sorgen bei den Eltern auslösen. In manchen Fällen befürchten Eltern auch, es könnte ungut für die Begleitung ihres Kindes durch die Kita-Mitarbeitenden sein, wenn Wünsche, Kritik und Beschwerden deutlich formuliert werden.

So verständlich diese Sorge auch sein mag: alle KinderArt-Tagesstätten brauchen Anregungen und auch Kritik um die Qualität unserer pädagogischen Arbeit und des gemeinsamen Dialoges weiter zu entwickeln.

Daher gilt:

"Wir nehmen Ihre Anregungen und Beschwerden ernst"

Alle Mitarbeitenden in unseren Kitas, die Leitung, der Elternbeirat und nicht zuletzt der Träger nehmen persönlich die Verantwortung für Ihre Anregungen und Beschwerden wahr. Wir bieten Ihnen in jedem Fall ein Gespräch zu Ihren Anregungen und Beschwerden an.

Gerne erfassen wir Ihre Anregungen und Beschwerden auf Wunsch schriftlich und sorgen um schnelle Bearbeitung und Rückmeldung.

Wenn Sie nach Bearbeitung Ihrer Anregung oder Beschwerde in der Kita nicht zufrieden sind, so können Sie sich auch die Fachsteuerung des Trägers wenden:

KinderArt - Fachsteuerung
Frau Monika Fehringer
Ruf: 08105/7304144
fehringer[a]kinderart-kitas.de

Wir freuen uns auf Ideen und Anregungen, auch Beschwerden helfen uns zur stetigen Verbesserung unserer Arbeit

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